Das Hintergrundwissen zum Lenken:

(von Rainer)
Der Kreiseleffekt (gyroskopischer Effekt) ist die Grundlage für die Eigenstabilisierung und somit die Fahreigenschaften einspuriger Fahrzeuge.
Ein sich drehendes Rad hat, abhängig von seines Durchmessers, seiner Drehzahl und der rotierenden Massen, ab einer bestimmten Geschwindigkeit eine Stabilität. Je höher diese 3 Faktoren werden, auch im einzelnen, um so früher kann eine Stabilität beobachtet werden.
Stört man nun diesen Vorgang, in dem man die Radachse verändert wird der Kreiseleffekt sichtbar.
Störung und die Reaktion:

Kippt man nun ein nach vorne drehendes Rad (y-Achse = Drehachse) oben nach rechts, stellt sich eine Lenkbewegung ein, die das Rad nach rechts einlenken läßt (Drehbewegung um die z-Achse nach rechts) .
Lenkt man ein nach vorne drehendes Rad (y-Achse = Drehachse) nach rechts, stellt sich eine Kippbewegung ein, die das Rad nach links kippen läßt (Drehbewegung um die x-Achse nach links)
Betrag und Drehsinn der Reaktion ergeben sich durch geometrische Addition der Ausgangs Drehmomente (Raddrehzahlen und Störkraft), die sich als axiale Vektoren darstellen lassen.

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